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Steckbrief Maine Coon

10 Aug. 2022.


Die Maine Coon zählt zu den größten (Haus-) Katzen der Welt. Diese beeindruckende, schöne und robuste Katzenrasse wollen wir euch im Rasseportrait näher vorstellen.

Woher kommt die Maine Coon?

Die Maine Coon kommt ursprünglich aus den USA. In den 1980er Jahren wurde sie im US-Bundesstaat Maine zur Staatskatze ernannt, daher stammt ihr Name.  Die Einwohner Maines waren sehr stolz auf „ihre“ Katze, Sie waren überzeugt, dass die Maine Coon größer und kräftiger wäre, als andere Katzen. Populär wurde sie allerdings schon zuvor. Seit den 50er Jahren wurde sie vermehrt auf Ausstellungen gezeigt.

Zeitweise war die Rasse fast gar nicht mehr auf den Höfen und in den Häusern Maines zu finden. Die Siamesen und Perserkatzen hatten sie fast verdrängt. Doch einige Farmer, die die Maine Coon sehr lieb gewonnen hatten, erhielten diese besondere Katzenrasse.  Heute werden die Maine Coon Katzen liebevoll auch Coonies genannt.

Aussehen der Maine Coon

Maine Coon

Die Maine Coon ähnelt der norwegischen Waldkatze äußerlich sehr. Sie zählen zu den größten Rassekatzen der Welt, wenn sie nicht sogar der Anführer dieser Tabelle sind.

Diese Riesen unter den Katzen können bis zu 120cm lang werden und eine Schulterhöhe von 40cm erreichen. Das Durchschnittsgewicht der männlichen Maine Coons liegt bei 6-8 Kilo. Katzen wiegen bis 5 Kilo. Insgesamt ist die sie sehr muskulös, mit einem breitem Brustkorb und einem langem Körper.

Die Ohren sind luchsähnlich groß und spitz und mit Fellbüscheln versehen. Das Gesicht wirkt kantig, wie der ganze Körper und wird von einem ausgeprägten Kinn bestimmt. Auch an den Pfoten haben die Coonies Fellbüschel, die zwischen den Zehen hervorstehen.

Das Fell ist dicht und wasserabweisend. Es ist gibt dichtes Unterwolle und festes Deckhaar. Ansonsten gibt es bei der Maine Coon farblich kaum Beschränkungen, außer in den einzelnen Zuchten.

Die Coonies haben einen buschigen Schwanz, der ca. so lang ist wie der Körper.

Charakter der Maine Coon

Die Maine Coons sind nicht nur äußerlich schön, sondern haben auch einen tollen Charakter. Sie sind sehr gesellig und verspielt. Dazu gelten sie als intelligent. Sie können spielerisch verschiedene Tricks lernen. Sie sind sehr kommunikativ und machen durch verschiedene laute auf sich aufmerksam. Coonies sind sehr anhänglich und möchten viel kuscheln. Dadurch, dass sie in der Vergangenheit viel als Gebrauchskatze gehalten wurden, lieben sie Freigang und sind ausgezeichnete Jäger.

Sie sind zudem sehr verträglich mit Kindern, anderen Tieren, wie Hunden und auch anderen Katzen.

Eine Besonderheit ist, dass sie im Gegensatz zu den meisten anderen Katzenrassen Wasser lieben.

Pflege von Coonies

Wenn die Maine Coone als Wohnungskatze gehalten wird, sollten ihr viele Möglichkeiten geboten werden, sich zu bewegen und sich auszupowern. Kratzbaum, Schlafhöhlen und Katzentoiletten sollten auf Größe und Gewicht der Maine Coons angepasst sein, da sie etwas größer und schwerer sind, als andere Katzenrassen.

Auch wenn das Fell der Coonies nach viel Pflege aussieht, ist es tatsächlich nicht so schlimm. Die Maine Coon hat nur relativ wenig Unterwolle und muss nicht täglich gebürstet werden. Wenn die Zeit des Fellwechsels gekommen ist, ist es natürlich ratsam deine Katze öfter zu bürsten.

Im Gegensatz zu kleineren Katzenrassen brauchen sie entsprechend mehr Futter, um auf ihren Kalorienbedarf zu kommen.

Maine Coon
Maine Coons haben einen tollen ausgeglichenen Charakter.

Das solltest du noch wissen

Die Maine Coon gilt als sehr robuste Katzenrasse, die bis zu 15 und in manchen Fällen sogar bis zu 20 Jahren alt werden kann. Dennoch kam auch bei dieser Katze in der Vergangenheit Inzucht vor, wodurch die Coonies von einigen Krankheiten häufiger als andere Rassen betroffen sind. Dazu zählen HCM, Gelenkerkrankungen durch ihre Größe und SMA, eine Erkrankung der Nervenzellen.

Einige Maine Coons können auch Polydaktylie entwickeln. Dies ist ein genetischer Defekt und Katzen werden mit sechs oder sieben Zehen geboren.

Ganz wichtig. Echte Rassekatzen bekommst du nur beim Züchter, die auch ein Zertifikat und einen Stammbaum vorweisen können. Du solltest mit Kosten bis zu 750 Euro rechnen.

Andere Katzenrassen


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